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Kleingartenverein
Sonnenbad e.V.
Forchheim
Unser Verein wurde unter dem Namen - Naturheilverein Forchheim - in Jahr 1912 gegründet.
Leider ist uns bis heute dieses Datum nur aus Aufzeichnungen von Jahreshauptversammlungen bekannt und nicht aus einem Gründungsdokument. (Aber wir suchen noch weiter).
Im Jahr 1921 nannte man den Verein mit seinen 452 Mitglieder um in " Verein für Gesundheitspflege e.V. Forchheim .
Wie auch in vielen anderen Kleingärten wurden die Pachtflächen damals hauptsächlich für die Eigenversorgung bestellt.
Im Besonderen ist zu erwähnen, dass es schon damals innerhalb des Gartengeländes 2 Sandflächen, eine für Weiblein, die andere für Männlein, gab, umgeben von 2,5m hohen Mauern. Auf diesen Sandflächen waren hölzerne Liegeflächen aufgebaut, damit man sich zum Sonnen nicht in den Sand legen mußte.
Auch waren eigene Umkleidekabinen sowie eine Dusche vorhanden. Das Wasser hierfür pumpte man von Hand aus dem nahegelegenen Fluss Regnitz in einen Hochbehälter. Dies erledigte damals ein angestellter Vereinsdiener, der auch zuständig war für die Ausgabe der vereinseigenen Gießkannen und Werkzeuge. Das Wasser musste mühsam aus Regnitz oder Truppach entnommen werde.
Zur Chronik:
1912 Vereinsgründung und Eintritt in den Deutschen Bund der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweise (Naturheilkunde) e.V. Jedoch noch ohne Eintragung in das Vereinsregister Forchheim
1914 Antrag an den Magistrats der Königlich Bayerischen Stadt Forchheim.
Betreff: Errichtung eines Luft- und Sonnenbads durch den Naturheilverein Forchheim.
Wortlaut:
Der unterfertigte Verein gestattet sich an den verehrlichen Stadtmagistrat die ergebenste Bitte zu stellen, ihm die Genehmigung zur Errichtung eines Luft- und Sonnenbads ausgünstigst erteilen zu wollen.
1921 Eintragung als " Verein für Gesundheitspflege " in das Vereinsregister der Stadt Forchheim
1926 mit dem Bohren von Brunnen und dem Aufbau von Handhebelpumpen wurde begonnen.
Schon damals gab es schlechten Besuch von Versammlungen. Von 425 Mitgliedern waren nur 20 erschienen. Sogar der Kassier musste, wie es in der Niederschrift heißt, vom Vereinsdiener "tot oder lebendig" beigeschafft werden.
1933 Schilder mit der neuen Vereinsbezeichnung " Verein für Gesundheitspflege " wurden aufgestellt.
1934 der Verein spendete 2000 Reichsmark an die Stadt Forchheim für die Erweiterung der Schrebergärten und des Badegeländes zum ermäßigten Pachtzins von 120 RM und für den ermäßigten Eintritt ins Stadtbad.
Infolge der Kriegszeit konnte der Verein keine Versammlung abhalten, da der grösste Teil der Mitglieder zum Heeresdienst einberufen waren. Mit der Generalversammlung zum 15.4.1946 begann das Vereinsleben neu.
1946 aufgrund der Kriegsjahre und Einberufung vieler Mitglieder fand von 1939 bis zur Ausschusssitzung am 8.4.46 keine Zusammenkunft statt. In der Generalversammlung vom 15.4.1946 gab man bekannt, dass die alte Vereinsfahne verbrannt worden sei.
1947 Stadt Forchheim will aus den oberen Gärten eine Kiesgrube machen
1948 es wurde überlegt, auf dem tiefer liegendem Spielplatz neue Gärten anzulegen. Aber aufgrund des jährlichen Regnitzhochwassers ließ man den Plan jedoch fallen.
1949 Mitgliederstand 183. Der neue Pfarrgarten wurde in 14 Schrebergärten aufgeteilt. Man stellte einen sogenannten Flurschutz, bestehend aus 2 Personen auf, der die häufigen Diebstähle verhindern sollte: Man bedenke, es war Nachkriegszeit.
1953 der Mitgliedsbeitrag von vierteljährig 1.- DM wurde auf 1,25 DM, die Gartenpacht von 2.- auf 2,50 DM erhöht.
Der Vereinsdiener Georg Will erhält für seine 35-jährige Tätigkeit 50.-DM, sowie DM 5.- monatlich bewilligt.
Bild von Georg Will vor seiner Laube.
1956 Satzungsänderung: das bei Auflösung des Vereins vorhandene Vermögen ist dem Verband der Kriegsblinden zu überweisen.
1957 Es wurde beschlossen, dass die Liegewiesen, Sonnenliegen und Anlagen nur noch von Vereinsmitgliedern benutzt werden dürfen. Zur Kontrolle druckte man Mitgliederkarten, die als Ausweis dienten. Der Erweiterungsbau der Gaststätte inclusive Keller wird in Angriff genommen.
1958 von 201 Mitgliedern erschienen zur Hauptversammlung lediglich 22. Das Liter Bier wurde im Vereinsheim für 80 Pfennige verkauft.
1959 Erste Bemerkungen für den Bau des neuen Main-Donau Kanals. Dies werde einschneidende Änderungen im Vereinsgelände ergeben.
1962 Umbau des Vereinsheims. Der Mitgliedsbeitrag erhöhte sich von 1,25 auf 1,50 DM vierteljährig.
1963 Die Flächen zum Sonnenbaden werden nicht mehr genutzt. Deshalb verschloss man die Umkleidekabinen mit Lattentüren und vermietete an Interessenten. Die Sandflächen baute man zu einen Kinderspielplatz mit 2 Schaukeln und einem Karusell um.
1964 Der Bau des Main-Donau-Kanals beginnt. Mit 3 großen Baggern wurden etwa 10.000m3 Kies an unserem Gelände entnommen, die bisher vorbei fließende Regnitz leitete man bei Hausen in das neue Kanalbett um. Sechs Gärten, bisher am Hang zur Spielwiese gelegen, mußten aufgegeben werden. Die Truppach endet nun in dem alten Regnitzbett und kann somit keine Überschwemmung mehr verursachen. Die bisherige, tiefer liegende Liegewiese (siehe Bild) füllte man bis zum Weg der Kleingärten, sanft abfallend zur Truppach hin, auf.
Die Idylle mit dem klaren kalten Wasser der Truppach, mit seinen Flußkrebsen und Forellen war vorbei. Die Angler, die bisher viele Aale aus der Regnitz holten, mußten sich nach anderen Plätzen umschauen.
Fertigstellung der neu errichteten Abortanlage. Das Überlandwerk stellt 2800m2 Gelände für Vereinsnutzung in Aussicht.
1967 Der Erweiterungsbau für das Vereinsheim wurde von Brauerei Greif (jetzige Brauerei Eichhorn) übernommen. Der Bierpreis lag bei
DM 0,55 pro Flasche.
1968 Anhebung des Pachtbetrags von DM 1,50 auf DM 2,00 vierteljährig um die Verschönerungsarbeiten im Vereinsgelände finanzieren zu können.
1969 Gerücht über Kündigung des vom Bayernwerk gepachteten Geländes. Betroffen wären 20 Gärten.
1970 Anschluß des Wirtschaftsgebäudes an die Wasserversorgung der Stadt Forchheim.
Der Bierpreis erhöht sich von DM 1,30 auf DM 1,40 pro Liter. Der Bereich der unteren Liegewiese ist wieder vom Hochwasser der Regnitz völlig überflutet.
1971 Erhöhung des Jahresbeitrags von DM 8.- auf DM 10.- pro Jahr. Mitgliederzahl steht bei 197.
1972 Überlegung, die gesamten Vereinsgärten an das Wassernetz der Stadt anzuschließen, bzw. eine vereinseigene Wasserversorgung mittels Grundwasserpumpen aufzubauen. Beides wurde aus Kostengründen nicht weiter verfolgt.
1973 Der Jahresbeitrag erhöht sich auf DM 12.-. Am 7.4. fand die erste Beiratsitzung im erweiterten Vereinsheim statt. Das Bayernwerk hat 0,325ha von unserem Gelände gekündigt, um die Umspannanlage erweitern zu können. Betroffen waren 16 Gärten, die alle bodeneben zu räumen waren.
1976 Beitritt in den Landesverband Bayerischer Kleingärtner e.V.
Bild anlässlich der vom Verein erstmalig abgehaltenen Jubilarefeier.
von links nach rechts:
Fritz Stöcklein, Hans Löffler, Armin Sattler, Konrad Rammler, Anna Borsch, Conny Kraus, Johann Gerster, August Böckmann, Josef Gebhardt, Fr. Fuchs,
Georg Haagen, Konrad Eger
1981 Am südöstlichen Eck des Vereinsgeländes stellte man eine neue Abortanlage fertig. Mittels 2 Hebepumpen muss das Schmutzwasser auf das höhergelegene Niveau des Straßenkanals gefördert werden.
Für den Bau des geplanten Vereinsheims wurde der komplette Dachstuhl des Dr. Schubert-Haus (am Städtischen Krankenhaus) von Vereinsmitgliedern in Samstagarbeit abgebaut und in unserem Gelände zwischengelagert.
1982 Änderung des Vereinsnamens in " Kleingartenanlage Sonnenbad e.V. " Der Mitgliedsbeitrag wurde von DM 20.- auf DM 25.- erhöht, Hauptgrund: Kosten für die Erstellung des westlichen Anbaus an das Vereinsheim.
1983 Beginn des 1. Bauabschnitts an das vorhandene Vereinsheim.
1984 Vollendung des neuen Anbaus. (jetzige Gaststube)
1987 Die alten Kabinen an den Liegeflächen des Sonnenbads wurden abgerissen.
1991 Im Juli Beginn des 2. Bauabschnitts (jetziger Saal) des Vereinsheims. Den Rohbau stellte man Mitte September fertig.
1993 Fertigstellung unseres Vereinsheims in seiner jetzigen Größe. Der bisherige Altbau wurde abgerissen.
1994 Die Stadt Forchheim kaufte das Gelände vom Überlandwerk wieder zurück. Dadurch wurde die Zukunft für die Gärten Nr 76 bis 82 sichergestellt.
1995 Unsere bisherige Brauerei Forchheim stellt ihren Betrieb ein. Der Rechtsnachfolger wird die Brauerei Wolfshöher.
1996 Das Dach der alten Toilettenanlage wird abgerissen.
1997 Die alte Toilettenanlage, der Werkstattraum und der Lagerschuppen der Gaststätte werden entfernt.
1998 Fertigstellung eines neuen Werkstattraums mit Nebenraum für die Gaststätte.
1999 Die Anschaffung einer neuen Küchenherdanlage für die Gaststätte erforderte eine hohe Investition.
2001 Pflasterung des Biergartens und des Gaststättenvorplatzes fast ausschließlich durch Vereinsmitglieder.
2002 Einbau einer neuen Küchenmöblierung.
2003 Die Gaststätte bekam einen neuen Holzofen um die Gasrechnung zu reduzieren. Im Keller baute man eine Toilette ein, um bei Sitzungen unabhängig von der Gaststätte zu sein.
Unsere Vorstände, gestern und heute:
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1914
1921
1922
1925 bis 1930
1930 bis 1936
1936 bis 1939
1946 bis 1947
1947 bis 1950
1950 bis 1951
1951 bis 1954
1954 bis 1955
1955 bis 1956
1956 bis 1957
1957 bis 1958
1958 bis 1960
1960 bis 1964
1964 bis 1967
1967 bis 1973
1973 bis 1976
1976 bis 1979
1979 bis 1982
1982 bis 1991
1991 bis 1997
1997 bis 2000
2000 bis 2003
2003 bis 2006
2006 bis 2009
2009 bis 2010
2010 bis
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1. Vorstand
M. Güglein
Adam Munsch
Franz Sehr
Franz Sehr
Reck
Reck
Ludwig Trautner
Ludwig Trautner
Ludwig Trautner
Ludwig Trautner
Ludwig Trautner
Gansloser
Georg Abwandner
Georg Abwandner
Georg Abwandner
Robert Gebhardt
Robert Gebhardt
Robert Gebhardt
Conny Kraus
Conny Kraus
Conny Kraus
Conny Kraus
Conny Kraus
Conny Kraus
Günter Stöckl
Günter Stöckl
Günter Stöckl
Günter Stöckl
Günter Stöckl
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2. Vorstand
Heinrich Dietzel
Martin Wolf
Martin Wolf
Franz Sehr
Franz Sehr
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Seeberger
Georg Hagen
Georg Hagen
Georg Hagen
Georg Hagen
Georg Hagen
Heinrich Erlwein
Conny Kraus
Fritz Stöcklein
Fritz Stöcklein
Hans Lohnert
Manfred Gerbeth
Manfred Gerbeth
Manfred Gerbeth
Roland Schürr
Roland Schürr
Roland Schürr
Roland Schürr
Roland Schürr
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Kassier
Johann Sterneskert
Hans Jahreis
Hans Jahreis
Hans Jahreis
Schwarz
Trautner
Anton Dörfler
Haller
Trautner
Martin Rometer
Martin Rometer
Walter
Walter
Hans Löffler
Hans Löffler
Hans Löffler
Hans Löffler
Hans Löffler
Hans Löffler
Bernd Mattern
Bernd Mattern
Bernd Mattern
Manfred Suren
Manfred Suren
Horst Fietzeck
Horst Fietzeck
Horst Fietzeck
Horst Fietzeck
Horst Fietzeck
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Schriftführer
Hans Jahreis
Hans Fuchs
Hans Fuchs
Hans Fuchs
Hans Fuchs
Hans Gebhardt
Georg Löffler
Trautner
Johann Gußregen
Johann Gußregen
Johann Gußregen
Johann Gußregen
Johann Gußregen
Dinkel
Dinkel
Hans Ahles
Hans Ahles
Hans Ahles
Hans Ahles
Helmut Schürr
Günter Bauer
Günter Bauer
Edgar Sattler
Edgar Sattler
Edgar Sattler
Edgar Sattler
Edgar Sattler
Uwe Miller
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