Kategorie: Vereinsgeschichte

  • Vorstände – gestern und heute

    Auf der folgenden Seite sehen Sie eine Übersicht der Vorstände unserer Vereinsgeschichte…

      1. Vorstand 2. Vorstand Kassier Schriftführer
    03/2024 bis jetzt / Dietmar Moshack Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    10/2021 bis 02/2024 Rafael Gornik Dietmar Moshack Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    12/2020 bis 10/2021 / Dietmar Moshack Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    09/2018 bis 12/2020 Ingrid Pfaff Dietmar Moshack Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    06/2018 bis 09/2018 Ingrid Pfaff Stefan Völlner Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    06/2018 bis 06/2019 Ingrid Pfaff / Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    05/2017 bis 06/2018 / Roland Schürr Horst Fietzeck Felix Fietzeck
    08/2014 bis 05/2016   Rene Kraus Roland Schürr Horst Fietzeck Stefan Hartmann bis 10/2015; kommissarisch Monika Wagner
    2012 bis 08/2014   Peter Knust  Roland Schürr Horst Fietzeck Monika Wagner
    2010 bis 2012    Günter Stöckl Roland Schürr Horst Fietzeck Uwe Miller
    2009 bis 2010    Günter Stöckl Roland Schürr Horst Fietzeck Uwe Miller
    2006 bis 2009    Günter Stöckl Roland Schürr Horst Fietzeck Uwe Miller
    2003 bis 2006    Günter Stöckl Roland Schürr Horst Fietzeck Edgar Sattler
    2000 bis 2003    Günter Stöckl Roland Schürr Horst Fietzeck Edgar Sattler
    1997 bis 2000    Conny Kraus Manfred Gerbeth Manfred Suren Edgar Sattler
    1991 bis 1997    Conny Kraus Manfred Gerbeth Manfred Suren Edgar Sattler
    1982 bis 1991    Conny Kraus Manfred Gerbeth Bernd Mattern Edgar Sattler
    1979 bis 1982    Conny Kraus Hans Lohnert Bernd Mattern Günter Bauer
    1976 bis 1979    Conny Kraus Fritz Stöcklein Bernd Mattern Günter Bauer
    1973 bis 1976    Conny Kraus Fritz Stöcklein Hans Löffler Helmut Schürr
    1967 bis 1973    Robert Gebhardt Conny Kraus Hans Löffler Hans Ahles
    1964 bis 1967    Robert Gebhardt Heinrich Erlwein Hans Löffler Hans Ahles
    1960 bis 1964    Robert Gebhardt Georg Hagen Hans Löffler Hans Ahles
    1958 bis 1960    Georg Abwandner Georg Hagen Hans Löffler Hans Ahles
    1957 bis 1958    Georg Abwandner Georg Hagen Hans Löffler Dinkel
    1956 bis 1957    Georg Abwandner Georg Hagen Walter Dinkel
    1955 bis 1956    Gansloser Georg Hagen Walter Johann Gußregen
    1954 bis 1955    Ludwig Trautner Seeberger Martin Rometer Johann Gußregen
    1951 bis 1954 Ludwig Trautner / Martin Rometer Johann Gußregen
    1950 bis 1951 Ludwig Trautner / Trautner Johann Gußregen
    1947 bis 1950 Ludwig Trautner / Haller Johann Gußregen
    1946 bis 1947 Ludwig Trautner / Anton Dörfler Trautner
    1936 bis 1939    Reck Franz Sehr Trautner Georg Löffler
    1930 bis 1936    Reck Franz Sehr Schwarz Hans Gebhardt
    1925 bis 1930    Franz Sehr Martin Wolf Hans Jahreis Hans Fuchs
    1922                Franz Sehr Martin Wolf Hans Jahreis Hans Fuchs
    1921                Adam Munsch Heinrich Dietzel Hans Jahreis Hans Fuchs
    1914                M. Güglein / Johann Sterneskert Hans Fuchs
       / / / Hans Jahreis
  • Vereinschronik

    Zur Chronik finden Sie alle Information die wir über die Jahre gesammelt haben.

    1912    Vereinsgründung und Eintritt in den Deutschen Bund der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweise (Naturheilkunde) e.V. Jedoch noch ohne Eintragung in das Vereinsregister Forchheim

    Bauplan 1914

      Bauplan des sog. Sonnenbads mit Kabinen (li.)

    1914    Antrag an den Magistrats der Königlich Bayerischen Stadt Forchheim.Wortlaut:

    Der unterfertigte Verein gestattet sich an den verehrlichen Stadtmagistrat die ergebenste Bitte zu stellen, ihm die Genehmigung zur Errichtung eines Luft- und Sonnenbads ausgünstigst erteilen zu wollen.

    Betreff: Errichtung eines Luft- und Sonnenbads durch den Naturheilverein Forchheim.

    Mitgliedskarte

    1921    Eintragung als “ Verein für Gesundheitspflege “ in das Vereinsregister der Stadt Forchheim

    1926    mit dem Bohren von Brunnen und dem Aufbau von Handhebelpumpen wurde begonnen.

    Schon damals gab es schlechten Besuch von Versammlungen. Von 425 Mitgliedern waren nur 20 erschienen. Sogar der Kassier musste, wie es in der Niederschrift heißt, vom Vereinsdiener „tot oder lebendig“ beigeschafft werden.

    1933   Schilder mit der neuen Vereinsbezeichnung “ Verein für Gesundheitspflege “ wurden aufgestellt.

    Kind und Vater

     li. Kind Edgar Sattler Jg. 1947, späterer Schriftführer mit dessen Vater

    1934   der Verein spendete 2000 Reichsmark an die Stadt Forchheim für die Erweiterung der Schrebergärten und des Badegeländes zum ermäßigten Pachtzins von 120 RM und für den ermäßigten Eintritt ins Stadtbad.

    Infolge der Kriegszeit konnte der Verein keine Versammlung abhalten, da der größte Teil der Mitglieder zum Heeresdienst einberufen waren. Mit der Generalversammlung zum 15.4.1946 begann das Vereinsleben neu.

    1946    aufgrund der Kriegsjahre und Einberufung vieler Mitglieder fand von 1939 bis zur Ausschusssitzung am 8.4.46 keine Zusammenkunft statt. In der Generalversammlung vom 15.4.1946 gab man bekannt, dass die alte Vereinsfahne verbrannt worden sei.

    1947    Stadt Forchheim will aus den oberen Gärten eine Kiesgrube machen

    1948    es wurde überlegt, auf dem tiefer liegendem Spielplatz neue Gärten anzulegen. Aber aufgrund des jährlichen Regnitzhochwassers ließ man den Plan jedoch fallen.

    1949    Mitgliederstand 183. Der neue Pfarrgarten wurde in 14 Schrebergärten aufgeteilt. Man stellte einen sogenannten Flurschutz, bestehend aus 2 Personen auf, der die häufigen Diebstähle verhindern sollte: Man bedenke, es war Nachkriegszeit. 

    1953    der Mitgliedsbeitrag von vierteljährig 1.- DM wurde auf 1,25 DM, die Gartenpacht von 2.- auf 2,50 DM erhöht.    

    Georg Will

    Georg Will, Großvater des späteren Schriftf. Edgar Sattler, vor seiner Laube

    Der Vereinsdiener Georg Will erhält für seine 35-jährige Tätigkeit 50.-DM, sowie DM 5.- monatlich bewilligt.

    1956    Satzungsänderung: das bei Auflösung des Vereins vorhandene Vermögen ist dem Verband der Kriegsblinden zu überweisen.

    1957    Es wurde beschlossen, dass die Liegewiesen, Sonnenliegen und Anlagen nur noch von Vereinsmitgliedern benutzt werden dürfen. Zur Kontrolle druckte man Mitgliederkarten, die als Ausweis dienten. Der Erweiterungsbau der Gaststätte inclusive Keller wird in Angriff genommen.

    1958    von 201 Mitgliedern erschienen zur Hauptversammlung lediglich 22. Das Liter Bier wurde im Vereinsheim für 80 Pfennige verkauft.

    1959    Erste Bemerkungen für den Bau des neuen Main-Donau-Kanals. Dies werde einschneidende Änderungen im Vereinsgelände ergeben.

    1962    Umbau des Vereinsheims. Der Mitgliedsbeitrag erhöhte sich von 1,25 auf 1,50 DM vierteljährig.

    Veriensheim 1962

    1963    Die Flächen zum Sonnenbaden werden nicht mehr genutzt. Deshalb verschloss man die Umkleidekabinen mit Lattentüren und vermietete sie an Interessenten. Die Sandflächen baute man zu einen Kinderspielplatz mit 2 Schaukeln und einem Karusell um.

    1964    Der Bau des Main-Donau-Kanals beginnt. Mit 3 großen Baggern wurden etwa 10.000m³ Kies an unserem Gelände entnommen, die bisher vorbei fließende Regnitz leitete man bei Hausen in das neue Kanalbett um. Sechs Gärten, bisher am Hang zur Spielwiese gelegen, mußten aufgegeben werden. Die Truppach endet nun in dem alten Regnitzbett und kann somit keine Überschwemmung mehr verursachen. Die bisherige, tiefer liegende Liegewiese (siehe Bild) füllte man bis zum Weg der Kleingärten, sanft abfallend zur Truppach hin, auf. 

    Alter Spielplatz

    Fertigstellung der neu errichteten Abortanlage. Das Überlandwerk stellt 2800m2 Gelände für Vereinsnutzung in Aussicht.

    Die Idylle mit dem klaren kalten Wasser der Truppach, mit seinen Flußkrebsen und Forellen war vorbei. Die Angler, die bisher viele Aale aus der Regnitz holten, mußten sich nach anderen Plätzen umschauen.

    1967    Der Erweiterungsbau für das Vereinsheim wurde von Brauerei Greif (jetzige Brauerei Eichhorn) übernommen. Der Bierpreis lag bei

    DM 0,55 pro Flasche.

    1968    Anhebung des Pachtbetrags von DM 1,50 auf DM 2,00 vierteljährig um die Verschönerungsarbeiten im Vereinsgelände finanzieren zu können.

    1969    Gerücht über Kündigung des vom Bayernwerk gepachteten Geländes. Betroffen wären 20 Gärten.

    1970    Anschluß des Wirtschaftsgebäudes an die Wasserversorgung der Stadt Forchheim.

    Der Bierpreis erhöht sich von DM 1,30 auf DM 1,40 pro Liter. Der Bereich der unteren Liegewiese ist wieder vom Hochwasser der Regnitz völlig überflutet.

    1971    Erhöhung des Jahresbeitrags von DM 8.- auf DM 10.- pro Jahr. Mitgliederzahl steht bei 197.

    1972    Überlegung, die gesamten Vereinsgärten an das Wassernetz der Stadt anzuschließen, bzw. eine vereinseigene Wasserversorgung mittels Grundwasserpumpen aufzubauen. Beides wurde aus Kostengründen nicht weiter verfolgt.

    1973    Der Jahresbeitrag erhöht sich auf DM 12.-. Am 7.4. fand die erste Beiratsitzung im erweiterten Vereinsheim statt. Das Bayernwerk hat 0,325ha von unserem Gelände gekündigt, um die Umspannanlage erweitern zu können. Betroffen waren 16 Gärten, die alle bodeneben zu  räumen waren.

    1976    Beitritt in den Landesverband Bayerischer Kleingärtner e.V.

    Jubilare 1976

    Bild anlässlich der vom Verein erstmalig abgehaltenen Jubilarefeier 1976 im Rahmen der Jahreshauptversammlung,v. li. n. re.: 2.Vors. Fritz Stöcklein, Kassier Hans Löffler, Armin Sattler, Konrad Rammler, Anna Borsch, 1. Vors. Conny Kraus, Johann Gerster, August Böckmann, Josef Gebhardt, Fr. Fuchs, Georg Hagen, Konrad Eger                                                                                                                                                                                         

    1981    Am südöstlichen Eck des Vereinsgeländes stellte man eine neue Abortanlage fertig. Mittels 2 Hebepumpen muss das Schmutzwasser auf das höhergelegene Niveau des Straßenkanals gefördert werden.

    Für den Bau des geplanten Vereinsheims wurde der komplette Dachstuhl des Dr. Schubert-Haus (am Städtischen Krankenhaus) von Vereinsmitgliedern in Samstagarbeit abgebaut und in unserem Gelände zwischengelagert.

    Toilettenanlage

    1982    Änderung des Vereinsnamens in  “ Kleingartenanlage Sonnenbad e.V. “ Der Mitgliedsbeitrag wurde von DM 20.- auf DM 25.- erhöht, Hauptgrund: Kosten für die Erstellung des westlichen Anbaus an das Vereinsheim.

    1983    Beginn des 1. Bauabschnitts an das vorhandene Vereinsheim.

    1984    Vollendung des neuen Anbaus. (jetzige Gaststube)

    1987    Die alten Kabinen an den Liegeflächen des Sonnenbads wurden abgerissen.

    1991    Im Juli Beginn des 2. Bauabschnitts (jetziger Saal) des Vereinsheims. Den Rohbau stellte man Mitte September fertig.

    1993    Fertigstellung unseres Vereinsheims in seiner jetzigen Größe. Der bisherige Altbau wurde abgerissen.

    1994    Die Stadt Forchheim kaufte das Gelände vom Überlandwerk wieder zurück. Dadurch wurde die Zukunft für die Gärten Nr 76 bis 82 sichergestellt.

    1995    Unsere bisherige Brauerei Brauhaus Forchheim stellt ihren Betrieb ein. Der Rechtsnachfolger wird die Brauerei Wolfshöher.

    1996    Das Dach der alten Toilettenanlage wird abgerissen.

    1997    Die alte Toilettenanlage, der Werkstattraum und der Lagerschuppen der Gaststätte werden entfernt.

    1998    Fertigstellung eines neuen Werkstattraums mit Nebenraum für die Gaststätte.

    Werkstatt

    1999    Die Anschaffung einer neuen Küchenherdanlage für die Gaststätte erforderte eine hohe Investition.

    2001    Pflasterung des Biergartens und des Gaststättenvorplatzes fast ausschließlich durch Vereinsmitglieder.

    2002    Einbau einer neuen Küchenmöblierung.

    2003    Die Gaststätte bekam einen neuen Holzofen um die Gasrechnung zu reduzieren. Im Keller baute man eine Toilette ein, um bei Sitzungen unabhängig von der Gaststätte zu sein.

    2009    Der Verein geht mit der Stadt Forchheim und der Vereinigten Pfründnerstiftung Forchheim einen neuen, jetzt unbefristeten Generalpachtvertrag ein. Dieser löst gleichzeitig den zuletzt bestehenden (und bisher immer befristeten) Generalpachtvertrag vom 15.03.1965 ab.

    Wichtigste Neuerung ist nunmehr, dass der Verein nur noch einen Verpächter seines Vereinsgeländes und damit eine größere Rechtssicherheit erlangt hat.  

    Zuvor hatte die Stadt Forchheim mit Wirkung vom 02.09.2008 das letzte Teilgrundstück in „fremdem Eigentum“ (Gärten Nr. 84 – 101) von der E.ON Energie AG angekauft

    2010    Mitten in den ersten Planungen für die 100-Jahr-Feier verstarb, für uns völlig unerwartet, der Schriftführer Edgar Sattler.  Er war maßgeblich für die Erstellung der Homepage des Vereins  verantwortlich. Das „Rohkonzept“ für die inzwischen herausgegebene Festschrift, insbesondere der Vereinsgeschichte, stammt im Wesentlichen von ihm.

    Das Beiratsmitglied Uwe Miller erklärte sich bereit das Amt bis zur Neuwahl im Jahre 2012 vorerst kommissarisch zu übernehmen.     

    Edgar                                                           Manfred am Brunnen                                                                                                                                                                                   

    Schriftführer: Edgar Sattler († 11.07.2010)                        Manfred Gerbeth + 23.01.2011,

                                                                                                Seele des Vereins u. Ehrenmitglied

    2012   100-Jahr-Feier des Vereins vom 17. bis 20.Mai 2012 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Franz Stumpf,beginnend mit dem Schafkopfrennen am 17.05., dem Festkommers mit Vertretern der Stadt Forchheim, anderer Forchheimer Kleingartenvereine u. dem Vertreter des Landesverbandes bayerischer Kleingärtner (LBK) am 18.05., sowie dem bunten Abend mit Tanz am 19.05., wurde mit dem Weißwurstfrühstück am 20.05.2012, ganze 4 Tage gefeiert.Der 1. Vors. Stöckl, der es sich nicht hat nehmen lassen, die Feierlichkeiten noch selbst zu organisieren, trat bei der sich am 23.06.2012 anschließenden Generalversammlung, wie schon länger angekündigt, vom Amt zurück.Als Nachfolger wurde Peter Knust gewählt.

    2013    Austausch der Vereinsheim-Theke gegen eine neue, wirtschaftlichere Kühltheke, zeitgleich wurde der Gastraumboden neu gefließt. Zu diesen geplanten Ausgaben und Arbeiten kam dann allerdings im Juni ein Wasserrohrbruch im Bereich des Eingangstores Fr.-v.-Schletz-Str. hinzu, der zusätzlich einige Tausend € kostete.

    2014    Im August 2014 erklärt der 1. Vorsitzende Knust aus beruflichen, persönlichen und privaten Gründen seinen Rücktritt. Auf ihn folgt der Enkel des ehem. Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Conny Kraus †, René Kraus.

    2015    Der ehemalige Vorsitzende Günter Stöckl wird bei der Generalversammlung am 22.03.2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 

    Wie alle 5 Jahren nahmen wir auch am 175. Jubiläums-Annafestzug mit einem, von unseren Mitgliedern, aufwändig geschmückten Traktor-Gespann teil.

    2016    Der 1. Vorsitzende René Kraus stellt sein Amt mit Wirkung vom 31.05.2016 aus persönlichen Gründen zur Verfügung. 

    2017    Unter Einbringung von Ideen und Konzepten des Ehrenvorsitzenden Stöckl, gestaltet der Webmaster des Vereins, Stefan Hartmann, mit Unterstützung eines externen Bekannten, die Homepage in einem modernen, frischen Stil.